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liner nur auf eine Stunde in freier Natur hin, geſchweige denn zu tagelangem Dhurnaſitzen. Denken Sie, welche Unmaſſen von Weißbier erſt hinaus geſchafft werden müßten auf das Feld, ehe denn die Dhurnaſitzer hin⸗ ausgingen, ach, und unter dieſen Vorbereitungen ver⸗ fliegt ihr Unmuth und die guten Bürger würden einſe⸗ hen, daß es doch beſſer ſei daheim zu bleiben in guter Ruh, als ſich für liberale Geſinnung und um ein ganz klein wenig Knechtſchaft willen naß regnen zu laſſen, oder zu hungern.* Das iſt eben unſer Unglück, daß das Volk zu bequem iſt, ſagte Sylvius. Auf das Volk dürfen wir deshalb auch niemals rechnen, es wird uns nur unter⸗ ſtützen, wenn wir es mit Gold erkaufen. Unſer Volk hat keine Geſinnung, es hat nur Bedürfniſſe, und ſo lange es in dieſen nicht gehindert wird, ſo lange man ihm nicht verwehrt in größter Freiheit zu eſſen und zu trinken, ſo lange man ihm keine neuen Auflagen auf⸗ erlegt, die über ſeine Kräfte gehen, ſo lange bleibt es
ruhig.
Dann hätten ja diejenigen Recht, die da behaup⸗ ten, das Volk ſei nochf nicht reif zur Freiheit!
Das iſt es auch nicht, aber es muß dazu heran⸗ gebildet werden; es muß nicht eingeſchloſſen ſein in das Dunkel der Knechtſchaft; denn wie jede Frucht nur reift, wenn ſie die Sonne erwärmt und durchglüht, ſo muß
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