Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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XVII.

Aber des Menſchen Wollen iſt ſchwankend, wie ein Rohr im Winde, und ſeine Gedanken von heute gleichen oft nicht denen von geſtern.— Als Eva am andern Morgen erwachte, war ihr der geſtrige Abend wie ein Traum, wie ein Bild, deſſen Farben ſchon erloſchen und verblaßt. Sie erinnerte ſich ſchnell, daß ſie geſtern die Zeit nutzlos verſäumt, daß ſie nichts gelernt habe. Ha⸗ ſtig kleidete ſie ſich an, und als Ralph kam, fand er ſie ſchon ſo ganz mit ihren Büchern beſchäftigt, daß er vergebens auf ein freundliches Wort, einen herzlichen Morgengruß harrte, und traurig wieder hinunter ging in die Werkſtatt. Eva ſaß und lernte und las, da klopfte es an die Thür, und als dieſe ſich öffnete, und Victor herein trat, erhob ſich Eva raſch und ſchritt ihm mit freundlichem Lächeln entgegen. Sie legte ihre Hand in die ſeine, und begegnete ſeinen Blicken, und dann ſchie⸗