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ſagende Geſichter und wie die Herren ſich verneigen, wie die Affen vor einem Stück Zucker.
Ralph lächelte, Eva aber ſagte: mein Gott, Mut⸗ ter, wie kannſt Du nur ſo ſprechen von vornehmen Leu⸗ ten!
Vornehme Leute, ſagte die alte Frau verächtlich, was gehen mich die vornehmen Leute an! Ich babe gar keine Ehrfurcht vor ihnen und der Holzhauer, der ſich im Schweiß ſeines Angeſichtes ſein Brod verdient, i*ſt mir weit ehrwürdiger, als der Reiche, der die Hände müßig in den Schooß legt und dem lieben Gott nur gradezu den Tag wegſtiehlt. Bah, Ehrfurcht vor den reichen Leuten, vor ihren ſchönen Kleidern und all' dem Krims⸗ krams, mit dem ſie ſich belaſten! Sie müſſen Ehrfurcht haben vor uns, vor den Armen und Arbeitſamen, ohne die alle dieſe reichen, faulen Leute gar nichts anzufan⸗ gen wiſſen. Was ſollte wohl aus ihnen werden, aus ihnen, die nichts verſtehen, wenn wir nicht für ſie ar⸗ beiteten und uns müheten.
Mutter Anna hat Recht, ſagte Ralph, wir kön⸗ nen die vornehmen Leute entbehren, ſie uns aber nicht! Und hier wollen wir nun wieder umkehren und in die Stadt zurück gehen.
Wie ſchön! wie ſchön flüſterte einer der vorüber⸗ gehenden Herrn, Eva mit unverſchämten Blicken betrach⸗
tend. Eva erröthete tief, aber doch empfand ſie eine 3* 3


