Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Entstehung
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nicht mit Unrecht in der Nachbarſchaft zugezogen, denn es ſtand unter den andern Häuſern da, wie ein Zwerg unter Rieſen, und die umliegenden vier und fünf Stock⸗ werk hohen Häuſer ſchienen gleichſam mit ſtolzer Ver⸗ achtung auf das niedrige Dach und die zwei Stockwerke deskleinen Hauſes herab zu ſehen und ſich mit ſtol⸗ zer Vornehmthuerei zu fragen:wie kommt dies kleine winzige Gebäude hierher nach Berlin, wo es ſonſt nichts giebt als große caſernenartige Häuſer und Palläſte? Aber das kleine Haus ſah ganz aus, als lächle es dazu, denn es hatte eine durchaus freundliche Phyſiognomie und neben den hohen Häuſern mit den vielen Fenſtern, die kaum hier und da mit einem Vorhang verſehen waren, machte es durchaus den Eindruck der Behaglichkeit und Zufriedenheit. Vor allen Fenſtern ſtanden blühende Blu⸗ men in bunten irdenen Töpfen, hier und da halb ver⸗ ſchleiert von den weißen durchſichtigen Vorhängen, die in zierlichen Falten hernieder fielen, und der helle glän⸗ zende Anſtrich der Mauer ließ neben den dunklen ſchmu⸗ tzigen Wänden der Nachbarhäuſer das Flleins Haus noch mehr hervortreten.

Sie kommen, ſie kommen! rief jetzt einer der Lehr⸗ jungen, der ſich auf den nahen Prallſtein der Ecke ge⸗ ſtellt und unverwandt die Straße hinab geſtarrt.

Sie kommen! riefen auch jetzt die Geſellen, nun

laßt uns in die Werkſtatt gehen! Alle traten eilig