XIV.
Bonners und Lilly.
Schon zeigten ſich Bonners Blicken in der Ferne die deutlichen Umriſſe ſeiner Villa und hoch erfreut rief er laut:„In einer halben Stunde bin ich am Ziel!“ als plötzlich ſein Pferd ſtrauchelte und mit einem leiſen Stöhnen in die Knie ſank.
Bonners ſprang ab, den Grund dieſes Unfalls zu unterſuchen. Das Pferd blickte ihn mit matten Augen an, ſeine Weichen hoben und ſenkten ſich in furchtbarer Schnelle, und laut ächzend und ſtöhnend ſtreckte es die Füße von ſich.
„Es iſt eine Lungenkrankheit!“ ſagte Bonners ruhig.„Das Thier konnte niemals viel laufen, und ich habe es überjagt. Nun, ſo muß ich denn zu Fuße weiter.“
Er ließ das Pferd liegen und ſchritt rüſtig weiter. Die Reiter hinter ihm aber auf ihren ſtarken, kräftigen Pferden gewannen durch dieſen


