„ Aber bedenken Sie, welch ein Erfolg Ihrer wartet! Sie werden ein berühmter, gefeierter Mann werden!“
„Ich habe keinen Ehrgeiz mehr,“ ſagte Ed⸗ mund mit einem ſchwermüthigen Lächeln.„Die Welt kann mir keine Triumphe bereiten, und was ich in der Einſamkeit meiner Kammer erſann, will ich nun nicht hinausſtoßen in die laute Welt. Gehen Sie, mein Herr! Der reiche Edmund Beauvalle verſagt Ihnen das, um welches der arme Edmund Beauvalle Sie vergebens bat. Gehen Sie!“
Und dies war nicht die einzige Umwandelung, welche Edmund von der Geſinnung der Menſchen erfahren ſollte. Kein Tag verging, ohne daß ihm Beweiſe wurden, wie ſehr geneigt die Welt, ſich deſſen jetzt zu erinnern, den ſie früher erbar⸗ mungslos verſtoßen..
Dem Reichen kehrten ſeine Freunde zurück⸗ und beſtürmten ihn mit Briefen voll Freundſchafts⸗ verſicherungen und Bitten, ihnen zu erlauben, ihn zu ſehen.
Aber Edmund vergaß nicht, daß ſich des Armen Keiner erinnert hatte; und wie ſehr war das jetzige Entgegenkommen der Menſchen geeignet, ſie ihm nur noch verächtlicher zu machen!
Umſonſt kamen ſeine früheren Freunde und Bekannte perſönlich, ihn aufzuſuchen— Edmund war für Niemand zu ſprechen; er hatte es dem


