Teil eines Werkes 
7. Theil, Bonners oder Geschichte eines Millionärs : 3. Band (1860)
Entstehung
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Selbſt in dieſem Momente noch gewahrte Har⸗ rick mit Vergnügen die Todespein, die er ſeinem Feinde bereitete; ein teufliſches Lachen zuckte über ſein verzerrtes Geſicht, die Augen öffneten ſich weiter und blickten auf Blackwell mit einem ſtar⸗ ren, gräßlichen Ausdrucke; dann folgte ein dumpfes Röcheln und wiederum ward Alles ſtill.

Blackwell ſank bewußtlos neben der Leiche nieder. Als er ſich nach langem Bemühen des gutmüthigen Wirthes erholte, fand er ſich auf ei⸗ nem Bett neben dem des Geſtorbenen.

Er ſprang empor und neigte ſich wieder über die Leiche. Harrick war geſtorben mit dem ſata⸗ niſchen Lachen um ſeine blauen Lippen, mit dem Blicke des Haſſes und der Wuth.

Dieſe furchtbaren Augen ſtierten noch immer mit gläſernem, gräßlichen Ausdrucke, den auch der Tod nicht zu verwiſchen vermochte, auf Blackwell und bohrten ſich auf ewig in ſeine Seele.

Schließt ihm die Augen, die Augen! ſchrie er und ſank abermals bewußtlos zuſammen.

Freilich iſts furchtbar, ſeinen beſten Freund ſo zu verlieren! ſagte der Wirth, als Blackwell wieder erwacht war;aber Ihr müßt bedenken, Sir, daß es wohl Gottes Wille ſo geweſen ſein muß.

Habt Ihr ihm die Augen geſchloſſen? fragte Edgin mit abgewandtem Geſicht.