Teil eines Werkes 
7. Theil, Bonners oder Geschichte eines Millionärs : 3. Band (1860)
Entstehung
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dann war aber auch Harrick's Verderben gewiß und ſein Untergang unvermeidlich.

Auch erwuchſen ihm durch Edgins große Ge⸗ ſchicklichkeit im Nachahmen der Banknoten zu große Vortheile, als daß er dieſen ſo leicht hätte ent⸗

ſagen mögen, und ſo ſehen wir ihn denn voll Eifer den verfolgen, der mit eben ſolchem Eifer ihm zu entfliehen getrachtet. Anfangs ſchien es ſchwer, Blackwell's Spur aufzufinden, da er ſo⸗ gleich einen andern Weg als den verabredeten eingeſchlagen; aber nach tagelangem Umher⸗ ſchweifen und Forſchen gelang es endlich Harrick, eine Spur zu entdecken. Einmal ſo weit, konnte er ihm nicht wieder entgehen, und ehe acht Tage vergangen, war Blackwell's Verfolger ihm dicht auf den Ferſen.

Wo der breite, an Waſſerfällen ſo reiche Connecticut auf beiden Ufern durch ſchroffe, hohe Felswände eingeengt wird und ſeine ſchäumenden Wogen mit donnerndem Brauſen am rothen Fuße der Felſen bricht, ſteht unfern vom Ufer, an den Felſen gelehnt, ein einſames Wirthshaus mit einer lieblichen Ausſicht auf den glänzenden Strom, die hohen Felſen und das kleine tugt

⸗Thal zur Seite. 4 Vor dieſem Wirthshauſe hielt Harrick und fragts den herbeieilenden Wirth, ob nicht vor einigen Stun⸗ den ein junger Wanderer hier angelangt, deſſen Ge⸗ ſtalt er auf das Genaueſte beſchrieb.