Teil eines Werkes 
7. Theil, Bonners oder Geschichte eines Millionärs : 3. Band (1860)
Entstehung
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und bat dieſen, ihm zu einer geheimen Unterredung auf ſein Zimmer zu folgen..

Hier eröffnete er ihm den Stand ihrer Geld⸗ verhältniſſe, und daß einige Wochen hinreichen würden, um ſie aller Mittel zu berauben.

Ich vermuthete es längſt, ſagte Edgin trübe, und habe Deine Großmuth bewundert, Harrick, welche uns, die wir von Deinen Mitteln leben, mit Klagen und Vorwürfen verſchonte.

Pah, ſprich nicht davon mein Junge! Aber

ich will Dir ein Mittel ſagen, wie wir uns ſofort

Geld verſchaffen können, wenn Du Muth und Entſchloſſenheit gleich mir beſitzt.

Oh, ich habe Muth, ſelbſt in die Hölle zu gehen, Harrick! Das Leben iſt mir verhaßt, und jede Veränderung wird mir wie ein Glück er⸗ ſcheinen!

Ja, ja, mein Freund, ſagte Harrick in ſei⸗ ner Weiſe lachend,das Glück der Ehe iſt ein ſehr ſchweres, es giebt wenige Männer, die ſtark genug ſind, es ertragen zu können. Aber Ed⸗ gin, das Mittel, von dem ich Dir ſagte, wird, wenn es entdeckt wird, uns unfehlbar an den Galgen bringen.

Pah, mir iſt die Kehle ohnedies ſchon zuge⸗ ſchnürt! ſagte Edgin, der während zwei langer Stunden heute ſchon Iſabellens Thränen und Vor⸗ würfe über ſeine Kälte zu ertragen gehabt..

Ich ſehe, Du biſt in der rechten Stimmung,