Teil eines Werkes 
7. Theil, Bonners oder Geschichte eines Millionärs : 2. Band (1860)
Entstehung
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Thür des Hauſes zu treffen, und fand dieſen ſchon dort.

Du biſt verwettert lange geblieben! ſagte Harrick verdrießlich.

Ich war bei Deiner Tochter, John!

Nenne ſie nicht immer meine Tochter, ich kann nichts dafür, daß der Zufall mich zu ihrem Bater machte. Uebrigens habe ich ihr heute Abend ein Geſchenk geſandt, nämlich mein Portrait, für das der Jude mir nichts zahlen wollte. Ich hatte es einſt an ihre Mutter geſchenkt, jetzt mag ſie es haben, damit ſie doch weiß, wie ihr wür⸗ diger Vater ausſah.

Still, ſtill! ſagte Blackwell haſtig;ſieh, da erſcheint oben ein Licht am Fenſter.

Richtig! flüſterte Harrick,das iſt das ver⸗ abredete Zeichen, daß der Alte feſt eingeſchlafen iſt. Mein Schlaftrunk hat alſo gewirkt. O, ich verſtehe mich auf ſolche Dinge, und Jſabella ge⸗ fällt mir ſehr; ſie ſcheint Mutterwitz zu beſitzen, denn es war gewiß keine Kleinigkeit, dem alten Geizhals unbemerkt das Pülverchen in ſeinen Nacht⸗ trunk zu ſchütten. So laß uns denn jetzt eilen, Dein gefangenes Vögelchen flügge zu machen. Da, dieſe Fenſterſcheibe habe ich glücklich zerſchnitten. Nun raſch hinein!

So ſprechend ſchwang er ſich hinein und ſtand

in dem leeren, unbewohnten Zimmer des untern Stockwerks. Edgin folgte ihm!