Teil eines Werkes 
3. Theil (1860)
Entstehung
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mals, als wir unſern Einzug in Berlin hielten! Darum habe ich ſchon ſeit'n paar Stunden hinter'm Gartenzaun gelauert und aufgepaßt, und richtig, der Vogel wollte ausfliegen! Ha, ha, ha!

Und was verlangt Ihr jetzt von mir? fragte Julia ſtolz und ruhig. Warum verfolgt Ihr mich und drängt Euch in meinen Weg? Ich habe nichts mit Euch zu ſchaffen! Laßt meinen Arm los, oder ich rufe um Hülfe!

and wird's hören, und Sie würden's auch

4 nicht wagen, ſchönes Fräulein, denn Sie haben die

Leute noch mehr zu fürchten, als ich ſelber, Mich können ſie höchſteus einſperren, aber Sie—

Julia mußte wohl die Pantomime verſtehen, mit der er ſeine Rede ergänzte, denn ſie wandte ſich ſchaudernd ab und ächzte laut.

Ja, ja,'s wäre ſchrecklich, ſagte Chriſtian lachend, und das würd' gewiß geſchehen, wenn Leute Sie finden und erkennen würden!

Niemand kennt mich hier! ſagte Julia.

Hoho, dafür hat die liebe Polizei geſorgt, lachte iſtian, die iſt'n ſehr geſchickter Maler, und weiß immer ſehr ähnliche Portraits zu zeichnen.

Was wollt Ihr damit ſagen?

Sie ſollen gleich ſehen! rief Chriſtian mit ſeinem grinſenden Lachen, und zog aus ſeiner Jacke eine alte zerriſſene Brieftaſche hervor, indem er ſie öffnete, und Lunſchen den ſchmutzigen und zerfetzten Papieren, die ſie euthielt, lange ſuchte.

Das iſt's nicht! ſagte er, ein Papier betrachtend, das iſt'ne Warnungsanzeige von Polizeiwegen, darüber, daß ſie meinen Freund, den lieben Peter, geköpft haben! Das hier iſt'n Baron ſein Papier, 8 iſt die Anzeige, daß er ſeines Adels verluſtig iſt und'n infamer Bürgerlicher wird, weil er in Be⸗