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unſrer Reiſe niemals in den Städten, wo wir anhalten um zu raſten, das Zimmer verläßt und auf die Straße gehſt. Ich wünſche, daß Du die Welt erſt ſiehſt, wenn Du gelernt haſt in ihr zu leben. Zetzt folge mir! Die Wagen harren unſrer am Ausgang des Gehölzes.“ Antonio hatte dem Fremden aufmerkſam zuge⸗ hört, und jetzt ſagte er ſtolz:„Ihr habt Eure Bedingungen gemacht, ich will auch die meinigen machen, und nur, wenn dieſe erfüllt werden, be⸗ gleite ich Euch.“ „Unglücklicher,“ rief der bebende Abt,„Du wagſt—“ „Laßt ihn,“ unterbrach der Fremde ihn gütig; „er iſt ſeiner Rechte als Menſch ſich bewußt, und kennt keine anderen. Deine Bedingungen?“ .„Es ſind dieſe,“ ſagte Antonio ſtolz,„daß ich, indem ich Eure Wohlthaten annehme, nicht zu Eurem Diener und Sclaven werde. Ich will Euch dankbar, aber nicht dienſtbar ſein. Dann, daß ich lernen und meine Studien wählen kann, wie ich will, und dann endlich, daß Ihr mir Euren Namen ſagt. Ich nehme keine Wohlthaten an von einem Manne, den ich nicht kenne.“ „Die erſten Bedingungen ſollen Dir in der Folge bewilligt werden, die letzte ſchon jetzt. Ich heiße Ferdinand, und bin Vicekönig von Sicilien!“
Antonio ſchreckte zuſammen, er kniete aber nicht
nieder, ſondern kreuzte ſeine Hände über die Bruſt


