Teil eines Werkes 
1. Theil (1858)
Entstehung
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Wort kommen konnte, und die Blicke des Haſſes und der Verachtung, welche Waldemar auf Lornſen ſchleuderte.

Das Diner dauerte lange, denn Hammerſteen liebte die Freuden der Tafel und ließ gerade heute in dieſem auserwählten Kreiſe ſeinen Koch das Treff⸗ lichſte leiſten. Ein Theil der Geſellſchaft aber war immer noch in größter Erwartung der Dinge, die da kommen ſollten, und ſelbſt als man im Garten⸗ ſalon den Kaffee nahm und ſich das Ende des Ta⸗ ges nahte, hoffte man immer noch auf eine Ueber⸗ raſchung, die nicht kommen wollte.

Hier endlich fand Lornſen Gelegenheit, mit Lina unbemerkt Worte zu wechſeln.

Ich weiß Alles, ſagte ſie. Deine Entſchlüſſe ſtehen auf Deiner Stirn, und hier iſt nichts vorge⸗ fallen, was Dich beunruhigen könnte.

Ich bin ganz ruhig, erwiderte er.

Geheilt von Zweifeln? fragte Lina lächelnd.

Feſt vertrauend auf Deine Liebe und auf mich, flüſterte er ihr zu.

Sie blickte freudig zu ihm auf. Sei ſtolz, ſagte ſie, Du verdienſt es zu ſein.

Um Deinetwegen, erwiderte Jens.