Teil eines Werkes 
1. Theil (1858)
Entstehung
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ſpannt im Hofe. Er war eben zu Haus gekommen und empfing Lornſen, den Hut in der Hand und in Uniform, oben an der Treppe.

Mein lieber Lornſen, rief er ihm entgegen, herz⸗ lich erfreut, Sie zu begrüßen. Sie ſehen mich noch mit Stern und bordirtem Rock; ich komme von Sr. Majeſtät. Geſtern Abend habe ich dem König Ihr Promemoria übergeben, er hat ſich ſogleich damit beſchäftigt; Sie wiſſen, es iſt ſeine Art, unermüdlich zu ſein und trotz ſeines Alters bis tief in die Nacht hinein zu arbeiten und zu leſen. Es iſt nun am Beſten, wenn ich Ihnen die eigenen Aeußerungen des Königs wiederhole. Wie alt iſt der Lornſen? fragte er mich. Einige dreißig Jahre, Majeſtät. Es muß viel Feuer und Leidenſchaft in dieſem Manne ſein, aber er iſt ein vortrefflicher Kopf, ein Mann von ge⸗ diegenen Kenntniſſen und großen Fähigkeiten. Die Arbeit iſt ausgezeichnet, der Kronprinz ſoll ſie leſen. Sagen Sie dem Lornſen, daß ich ihm danke und mich ſeiner erinnern werde. Wenn er etwas will, ſoll er zu mir kommen, es wird mir überhaupt an⸗ genehm ſein, ihn zu ſprechen. Sagen Sie ihm das.

Der König iſt gnädig, ſagte Lornſen.

Er iſt gerecht, verſetzte Hammerſteen; Ihre Arbeit iſt wirklich meiſterhaft, ſcharf, klar und überzeugend

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