Teil eines Werkes 
1. Theil (1858)
Entstehung
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VWenn es Ihnen genehm iſt, noch heut. Je cher, je lieber, erwiderte der Staatsrath, Friſche Fiſche, gute Fiſche! man muß den Feind

ſchlagen, wo man ihn findet. Was Sie etwa an

Büchern und Material bedürfen, ſteht Ihnen in mei⸗ ner Bibliothek und im Archiv zu Geböot; ich ſende Ihnen auch, sub sigillo, die Petitionen und Vor⸗ ſtellungen der Ritter. Eilen Sie, ich zweifle nicht, daß der Kronprinz Sie mit ſeiner ganzen Gnade beglücken wird, auch Se. Majeſtät denkt das Beſte von Ihnen. Und nun Adieu. Aber vergeſſen Sie darüber uns nicht, lieber Lornſen.

Er ſchüttelte Jens die Hand und that einige Schritte, dann wandte er ſich um und ſagte lächelnd: Ja ſo, bald hätte ich etwas vergeſſen, was Ihnen gewiß Freude machen wird. Eine wichtige Verän⸗ derung bereitet ſich in meinem Hauſe vor. Ich werde meine Tochter verheirathen. Mit wem, rathen Sie?

Ich bin in der That nicht im Stande darüber zu urtheilen, verſetzte Lornſen ſo kaltblütig er konnte.

Noch ſchwankt die Wage, ſprach der Baron lä⸗ chelnd, indem er ſeine Augen in Lornſens Geſicht bohrte. Es bieten ſich ein paar Partieen, bei denen ich Karolinen freie Wahl laſſe, doch heut muß ſie ſich entſcheiden.