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Commercienräthin ſchien jedoch von einer Tarantel ge⸗ ſtochen zu ſein, ſie reckte ihren langen Hals hoch in die Höhe, blickte triumphirend umher und weidete ſich an dieſer Verwunderung und an der allgemeinen Stille. Plötzlich aber ſtand ſie von ihrem Stuhle auf und ſtreckte ihre Hand aus.„Füllen Sie alle Ihre Gläſer,“ ſagte ſie,„ich will Ihnen eine große Freude mittheilen, die Sie mit uns em⸗ pfinden werden, da Sie meine lieben Freunde und Ver⸗ wandten ſind. Meine geliebte Suſette, mein Kind, meine Tochter, der Troſt meiner alten Tage, hat ſich verlobt. Sie hat einen Mann gewählt, einen edlen braven Mann, den ich liebe wie meinen Sohn. Darum habe ich ihre Wahl geſegnet. Stoßen Sie an, meine lieben Freunde, auf die jungen Verlobten, auf meiner Suſette Glück und Wohl und auf den Doctor Ludwig Hellmuth. Sie ſollen leben!“
Wie die Stühle zurückſchurrten, war Alles ſtill. Die Geſichter ſahen ſich um, als wußten ſie nicht, war das Spaß oder Ernſt. Dann erhoben ſich einige Stimmen, darauf der ganze Chor.— Suſette lag in den Armen ihres Ver⸗ lobten.


