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15 dieſem Vagabunden ſich begleiten laſſen mochte er jedoch auf keinen Fall, ebenſo wenig mochte er ſich wieder nieder⸗ ſetzen. Er wollte Zeit haben, nochmals zu überlegen. Zudem ſchien es ihm beſſer, den Hauptmann allein zu hören, als in Gegenwart des Agenten, dem er nach deſſen Aeußerungen über Lorberg nicht mehr traute.
„In einer Stunde werde ich zu Hauſe ſein,“ ſagte er.
„Ich werde nicht ermangeln, Ihnen meine Aufwartung zu machen, mein beſter Couſin,“ erwiderte Seehauſen, an⸗ muthig grinſend, indem er dem alten Herrn ſeine Hand darbot.
Ohne ein Zeichen, daß er dieſe bemerkte, ſah Herr von Feldheim darauf hin, dann machte er eine langſame Wen⸗ dung und ging zur Thür hinaus, ohne weiter ein Wort zu ſagen.
Seehauſen ſtemmte ſeinen Arm in die Seite und wandte ſich zu Jakob Wolf um, der ſich in ſeine Höhle hinter das Gitter zurückgezogen hatte. Hier ſtand er auf ſeine Papier⸗ ſcheere geſtützt, und es war, als ob er von der verächtlichen Begegnung des alten Herrn mehr empfände, als der würdige Hauptmann. Seine vorquellenden Augen ſahen gereizt aus, er ſchüttelte den ſchwarzen Haarbuſch und rief lauter als zuträglich:„Ich ſehe nicht ein, warum er ſo hochmüthig iſt bei ſeinen Geſchäften, da er doch nöthig hat dieſe Hülfe.“
„Laſſen Sie ihn laufen,“ lachte Seehauſen heiſer aus dem Kehlkopf, indem er dem Agenten luſtig zuwinkte,„ich


