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Es entſtand eine Pauſe. Der alte Herr ſah vor ſich nieder, dann hob er abermals den Kopf auf und ſagte in ruhigem, aber entſchiedenem Tone:„Er muß fort von hier.“
„Es wäre gewiß gut,“ erwiderte Jakob Wolf.
„Sie ſollen ihm den Vorſchlag dazu machen,“ fuhr Herr von Feldheim fort.„Ich will ihm ſein Gut abkaufen.“
„Das Gut Weißenſtein?“ lachte der kleine Agent.„Es gehört ihm nichts mehr davon.“
„Ich will es kaufen,“ ſagte der alte Herr,„bin ent— ſchloſſen dazu, habe es mir überlegt. Ich will Weißenſtein mit Allem, was darauf haftet, übernehmen und will ihm zwanzigtauſend Thaler zahlen, unter einer Bedingung.“
„Das iſt eine Großmuth!“ rief Jakob Wolf.„Aber was iſt die Bedingung?“
„Er ſoll das Land verlaſſen, ſoll dieſen ganzen Erdtheil verlaſſen, auswandern und ſich verpflichten, nie wieder zu⸗ rückzukehren.“
Der Agent riß ſeine vorquellenden Augen auf.„Es iſt ein Vorſchlag,“ ſagte er,„ein annehmbarer, edler Vorſchlag, damit wird geſchlichtet Alles in Güte. Ein Menſch, der
nichts zu verlieren hat, braucht ſich nicht lange zu beſinnen.
Aber er iſt eigenſinnig. Es iſt unerhört!“
„Hier geht er zu Grunde und macht ſich und uns Allen Schande,“ fiel Herr von Feldheim ein.„Ich will dieſem Ende vorbeugen, überdies— wie mein Anblick ihm zuwider
iſt, ſo mir der ſeinige. Ich will meine Füße und mich ſelbſt 1*


