Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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unſere Verhandlungen und was ich von der Klugheit halte.

Sie ſchlüpfte durch die Thür, er ſtand noch einige Augenblicke ſtill.Ja, ich will es ihr erzählen, ſpottete er, und will ſelbſt klug und weiſe werden, darauf verlaſſen Sie ſich, mein höchſt verſtändiges Fräulein. Er blickte nach den Fenſtern hinauf, wo ein ſchwacher Lichtſchein zu dämmern begann. Große Regentropfen ſchlugen dabei in ſein heißes Geſicht.

Zu Suſetten, zu Suſetten! murmelte er, den Mantel um ſich ſchlagend.Gute Nacht, weiſe Freundin, Dein Rath iſt gut! Und mit großen Schritten entfernte er ſich.

Nach einiger Zeit regte es ſich unter dem Thorweg in der Nähe. Ein Mann, der in dem düſterſten Winkel ge⸗ ſtanden hatte, trat hervor, ſpannte ſeinen großen Regen⸗ ſchirm auf und ging langſam bis zu dem Hauſe, wo die Lehrerin wohnte. Einige Minuten lang beobachtete er die Fenſter und die Thür, dann trat er dicht an das Haus und ſah durch eine Ritze in einem der Läden in die Stube des Schneiders. Hierauf machte er den Schirm geräuſch⸗ los zu, legte ſeine Hand auf das Thirſchloß, überlegte, horchte noch ein paar Augenblicke und trat dann auf den dunklen Flur.

Mit leiſen Schritten tappte er vorwärts. Durch die Fenſter über der Hausthür fiel der Schimmer einer Stra⸗