Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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ſtrahlte unermeßlichen Schimpf und Spott aus.Haben Sie es gehört, Herr Doctor Hellmuth? fragte ſie.

Ich habe es gehört, antwortete er mit Feſtigkeit. Dann werden Sie ſich jetzt empfehlen, fuhr ſie, auf

die Thür deutend, fort.

Ich ſage Ihnen Lebewohl, verſetzte er, ſich verbeugend. Die Frau Commercienräthin umarmte ihre Nichte. Für immer! Ich verbitte mir Ihren Beſuch für alle Zeit. Du haſt mir Freude gemacht, Suſette, Du biſt mein einziges Kind,

rief ſie ihm nach,das merken Sie ſich.

meine Tochter.

Deine Tochter laß mich bleiben, beſte Tante, ſagte Fräulein Suſette.

Alles ſollſt Du haben, was mein iſt, Alles! erwiderte die Tante gerührt.Du ſollſt glücklich werden, Suſette, und da nimm gleich, was ich Dir vorhin nicht geben wollte. Nimm den Schmuck ſie drückte ihr das große Etui in die Hände,ich will Dir mehr kaufen; was Du haben willſt, will ich Dir kaufen.

Dank, tauſend Dank, gute, beſte Tante! rief Suſette mit ihrer gewöhnlichen Lebendigkeit.Was das ſchön iſt, was das herrlich iſt! Sieh' doch her, liebe Chriſtine, ſieh dieſe köſtlichen Steine!

Sie wollte das Etui öffnen, aber die Frau Commercien⸗

räthin legte ihre mächtige Hand darauf. Zugleich blickte