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„Wiſſen Sie alſo,“ ſagte Hellmuth,„daß ich Suſetten liebe und daß ſie mich liebt! Ja, daß ſie mich liebt!“ wiederholte er,„und daß Sie uns nicht trennen, Su ſetten nicht verkaufen ſollen, ſo lange ich es zu hindern 8 vermag.“
Ein Hohngelächter folgte ſeiner Betheuerung. Die große Frau machte eine Bewegung, als wollte ſie ſich auf ihn ſtürzen, aber die Art, wie er ſich ihr entgegenſtellte, hielt ſie davon zurück. Ihre Verachtung war unbeſchreib⸗ lich. Sie erinnerte ſich des armen Knaben, dem ſie oft genug Ohrfeigen gegeben, der von ihren Almoſen gelebt, der bis zu dieſem Augenblicke in tiefſter Demuth alle ihre Grobheiten eingeſteckt hatte und der nun plötzlich mit un-⸗ verſchämter Ruhe ihr Dinge in's Geſicht ſagte, die ſiein die grimmigſte Wuth verſetzten.
„Ein ſolcher Wicht, ein ſolcher Habenichts!“ ſchrie ſie athemlos.„Was ſagt er? Was unterſteht er ſich? Suſette liebt ihn? Hieher, Suſette! Auf der Stelle hieher! Er lügt! er beſchimpft Dich! Sage es dem lächerlichen Men⸗ ſchen, daß Du ihn verachteſt!“
„So gehen Sie doch, Hellmuth, gehen Sie auf der V Stelle,“ ſagte Suſette, zu ihrer Tante eilend, die ſie um— armte.„Um des Himmels willen, beſte Tante, beruhige Dich, man hört uns draußen!“ bat ſie eindringlich.’
Die Frau Commercienräthin klammerte ihren Arm feſt, das Raubvogelgeſicht ſtierte ſie wüthend an.„Du liebſt
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