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Herr von Lorberg,“ begann er,„will ich aufrichtig ſein ebenfalls. Ich habe Ihnen Geld verſchafft, weil ich gekannt habe Ihren Herrn Vater, der ein rechtſchaffener Herr war, wenn auch in manchen Verlegenheiten. Sie haben geerbt
Gut Weißenſtein, und ich glaubte Ihnen helfen zu können, wenn ich Ihnen Geld verſchaffte, aber ich habe Ihnen nicht geholfen. Sie haben das Geld verbraucht, haben die Schulden vermehrt und wollen ſie weiter ver⸗ mehren.“
„Ich will das Capital auf mein Gut eintragen laſſen,“ unterbrach ihn der Baron.
„Wer ſoll geben ſein Geld auf ein Gut, das ſo ver⸗ ſchuldet iſt?“ rief der Agent.„Was nützt ein Diamant,
der nichts iſt als ſchlechtes Glas.“
„Auf meine Ehre! Sie heißen nicht umſonſt der grobe Wolf,“ antwortete Lorberg.
„Nennen Sie mich, wie Sie wollen,“ antwortete der kleine Mann unerſchütterlich;„beſſer wäre es freilich, wenn Sie ſagten: Der Wolf hat Recht, er ſoll heißen der ehrii iche Wolf.“
Der junge Herr that einige große Schritte und ſtand wieder ſtill. Er war in Unruhe und verlegen.„Was ſoll ich denn machen, ehrlicher Wolf,“ ſtieß er herdor,„wenn Ihre Ehrlichkeit mir nicht beiſtehen will?“
Jakob Wolf lächelte behaglich und zuckte die Schultern dabei.„Kann ich Ihnen kein Geld verſchaffen, kann ich


