Teil eines Werkes 
1. Band (1859)
Entstehung
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reich auf eine ſchön geformte Stirn, ſein Geſicht hatte den Ausdruck übermüthiger Lebensluſt, die nicht gewohnt iſt, ſich Zwang anzuthun, aber es waren doch ſtolze, ariſto⸗ kratiſche Lineamente darin, die das Wüſte und Hochfah⸗ rende milderten. Geduldig ſah er, daß der Agent that, als ſei er nicht vorhanden, und ohne ſich daran zu kehren, knöpfte er die Stahlknöpfe an ſeinem Jagdfrack auf, ſchlug mit dem Handſchuh den Staub von ſeinen lackirten Stie⸗ feln und drehte das Bärtchen zuſammen, das ihm auf der Oberlippe wuchs, bis er endlich zu lachen anfing und in verſöhnlichem Tone ſagte:Was, zum Teufel, gehen mich Ihre Abenteuer an, Wolf! Ich habe mit meinen eigenen genug zu thun, und eben deſſentwegen bin ich zu meinem alten Freund und Gönner gekommen, daß er mir beiſtehe in Aengſten und Nöthen. Sie haben doch meinen Brief erhalten, beſter Wolf?

Ich hätte ihn noch heut beantwortet, Herr Baron, ſagte der Agent weiter kramend.

Wie ſteht es alſo? fragte der junge Herr.

Es iſt unmöglich!

Unmöglich? Nichts iſt unmöglich. Ich muß Geld haben, theuerſter Wolf.

Muß, muß? Wie heißt muß?! ſchrie Jakob Wolf vom Pulte her.Ich liebe es nicht, im Geſchäft zu ſpaßen. Es fällt mir auch gar nicht ein, mit Ihnen zu ſpaßen, verſicherte der Baron.Ich liebe Sie zärtlich, verehre Sie,