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vereitelte, trat ich an meines Onkels Stelle, darum wollte er mich zum Schwiegerſohn, darum wurde er wie zum neuen Leben erweckt, als ich meines Onkels Amt erhielt. Es war ſchlau ausgeſonnen und durchgeführt bis auf die letzte Minute. Hätte ich das Protokoll unterſchrieben, ſo war Alles in Ordnung. Heute Mittag wäre ich als Schwiegerſohn proclamirt worden. Wer weiß, was ſpäter geſchehen wäre; ob es nicht Anſtoß gefunden hätte, Schwie⸗ gervater und Schwiegerſohn in ſolchen Verhältniſſen zu laſſen, aber ſein Ruf war ſo feſt begründet, und gleichviel was ich ſelbſt hinterher entdeckte. Was wollte ich denn machen? Im äußerſten Falle hätte er gethan, was er heute that; dabei aber war ſeine Tochter meine Frau, und jedenfalls mußte ich zahlen, froh ſein, wenn meine und ſeine Schande verborgen blieb.“
„Und nun?“ fragte Wilhelm.
Leiſegang faßte dies Nun ſo auf, wie er es be⸗ trachtete.„Nicht einen Pfennig kann man mir abnehmen! Ich weiß nicht, wie ich darauf kam, aber ein Mißtrauen überfiel mich plötzlich, obgleich ich mir keine Rechenſchaft darüber geben konnte. Kein Gerichtshof kann meinen Onkel, oder mich als ſeinen Erben, zum Erſatz verur⸗ theilen, denn wo iſt der Beweis, daß Hartfeld ſeine Be⸗ trügereien bei Lebzeiten meines Onkels beging? Warum
hat man nicht auf der Stelle, ſo wie er todt war, die Kaſſe 14*
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