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„Kennen Sie den Herrn von Wolters?“ fragte Herzberg.
Der Meiſter zitterte in den Knieen.„Was ſoll's?“ murmelte er.
„Hüten Sie Sich vor ihm, glauben Sie ihm nicht. Er hat Böſes vor mit Ihrer Tochter Ruf und einem Manne, den ich nicht nennen mag.“
„Weiß es denn die ganze Welt ſchon?!“ ſchrie der alte Meiſter, ſeine beiden Arme aufhebend, ver⸗ zehrt von Wuth und Kummer. Dann drehte er ſich um und ging in die dunkle Kammer, deren Thür er hinter ſich zuſchlug.
Ganz erſtaunt über dieſen Erfolg ſeiner War⸗ nung und verwirrt von dem ſeltſamen Benehmen ſeines Verwandten, ſah Andreas ihm nach; er be⸗ hielt jedoch nicht viel Zeit, um eine Erklärung zu ſuchen oder zu fordern. Die Frau Meiſterin ſprang wie eine Furie auf und überhäufte ihn mit Vor⸗ würfen.„In Ihre Seele hinein müßten Sie Sich ſchämen!“ rief ſie.„Wer heißt Sie hieher kommen, um nichts als Unheil anzurichten?“
„Meine Warnung kam aus gutem Herzen,“ ſagte er.„Dieſer Wolters iſt zu den ſchlimmſten Din⸗ gen fähig.“
„Kümmern Sie Sich nur um Ihre eigenen


