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und nöthig ſein dürfte. Wenn Herr Herzberg, wie ich annehme, wirklich bemerkt hat, daß Trifels ſich in verliebte Abenteuer mit der hübſchen Tochter ſeines Hauswirthes verſtrickte, ſo wird Fräulein Hedwig ihm die höchſte Dankbarkeit ſchulden, wenn er ihr die Augen öffnet. Natürlich aber wird man ihm nicht ohne Weiteres glauben: es käme alſo darauf an, ihm die Beweismittel zu verſchaffen, und ich denke, dies könne nicht ſchwer ſein. Einige ſüße Billette von der Hand der ſchönen Hausfreundin würden edenfalls die beſte Wirkung thun.“
„Woher ſie nehmen?“ fragte der Muſtker.
„Nun, das ließe ſich wohl machen,“ erwiederte Wolters.
„Es iſt koſtbar, ein wundervoller Gedanke 14 ſiel Herr von Niedlich ein, der ſeine langen Hände entzückt zuſammenrieb.„Wir ſchaffen die Billette an, Sie haben ſie gefunden, Herzberg.“
„Schurken!“ ſagte Herzberg düſter vor ſich hin.
Ein Schweigen folgte dieſem Ausruf. Der Re⸗ gierungsrath lehnte ſich zurück und lächelte.
„Wie ſo?“ fragte Herr Niedlich ein wenig befremdet.„Aber Sie haben Recht, Herzberg,“ fuhr er dann unbekümmert fort,„ſolchen Schurken muß man beikommen, wie es geht.“


