nieder, und die weit geöffneten Augen blickten den Agenten an, der ſeinen Kopf durch die Thürſpalte ſteckte und ſich nicht anders helfen konnte, als daß er mit lauter Stimme:„Guten Abend!“ hinein ſchrie, indem er zugleich für ſeinen Körper Platz machte.
„Aber, Herzberg, mein liebſter, beſter Freund!“ fuhr er mit üblicher Lebendigkeit fort,„wie geht's denn, wie ſteht's denn? Ich habe es nicht länger aushalten können, bin hergelaufen, um zu ſehen, was los iſt. Warum ſind Sie denn nicht zu mir gekommen? Iſt das eine Art, mit einem alten Freunde umzugehen? Was? Wie?“
Der Muſiker ſchien von dieſer Anrede wie von dem Eindringen ſeines Gönners weniger überraſcht, als erfreut zu ſein. Er gab zunächſt keine Antwort, allein ſein Geſicht wurde freundlicher und belebter. „Es iſt mir ſehr lieb, Sie zu ſehen,“ ſagte er dann, „ich hätte das nicht erwartet.“
„Alte Geſchichten!“ rief Herr Niedlich,„ver⸗ geſſene Geſchichten! ſchweigen wir davon! Ja ſo,“ fuhr er fort, als er bemerkte, daß Andreas nach der Thür ſah,„ich habe jemanden mitgebracht, der ſich ſehr für Sie intereffirt.— Herr von Wolters, aus⸗


