Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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daß es Menſchen giebt, denn jeder Menſch gehört zur Menſchheit und iſt ein Stück von ihr, daß es alſo Menſchen giebt, welche Theile vom Ganzen ſind und als Theile für das Ganze ihre Schuldigkeit nicht thun. So iſt es, ich ſage Ihnen, es iſt ſo Herr Niedlich ſetzte ſeinen ſchmalen langen Mittel⸗ finger auf ſeine ſchmale Bruſt und fuhr mit einer gewiſſen Feierlichkeit fort:Hier ſitzt es, Papa, da iſt nichts, kein Herz für die Menſchheit, und wenn man ſich auch das noch gefallen laſſen wollte, ſo iſt hier Herr Niedlich tippte mit dem langen Finger in ſein kurz abgeſchorenes Haupthaardoch nichts weiter als Wind und Qualm und Nichtswürdigkeit.

Es iſt richtig, ſagte der alte Mann,die ſind uͤberall.

Iſt die Menſchheit zum Arbeiten da oder zum Vergnügen? fuhr Herr Niedlich fort, und als er keine Antwort erbielt, ertheilte er ſich dieſe ſelbſt. Es ſoll ein Jeder arbeiten, Keiner ſoll bloß zum Vergnügen leben, ſagte er energiſch, auf den Tiſch klopfend,es mag ſein, wer er will, und darum iſt ſo ein höherer Bummler in meinen Augen nicht einen Pfennig mehr werth, wie der geringſte. Es geht uns aber alle etwas an, Papa Hartmann, wenn wir dergleichen Verſchwender unter uns haben, denn auch