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„Bewahre! es iſt mir aber auch gar nicht daran ge⸗ legen. Das heißt,“ fügte er ſich beſinnend hinzu, indem er den Finger an die Naſe drückte und die Stirn faltete,„wenn mir etwas daran gelegen ge⸗ weſen wäre, ſo würde es nur eines gewiſſen Gegen⸗ ſtandes wegen der Fall geweſen ſein.“
Der alte Mann wandte ſich von ſeinem Buche ab und legte die dickbeaderte Hand darauf.
„Es iſt jedoch nicht der Fall geweſen,“ fuhr Niedlich fort.„Ich bin nicht eingeladen worden, eben ſo wenig wie der Herr von Wolters, der Re⸗ gierungsrath, Sie kennen ihn doch, Mama?“
„O ja!“ ſagte ſie,„der taugt nichts.“
„Taugt er nichts?“ fragte Niedlich lachend. „Aber es iſt ein feiner Herr, immer fein, immer galant und weiß zu leben, darauf können Sie Sich verlaſſen.“
„Wer giebt ihm das Geld dazu?“ fragte ſie. „Kein anderer wie ſein Vetter, der Aſſeſſor. Wenn er Schulden macht, muß der ſie bezahlen.“
„Es geht Keinen was an!“ brummte der Meiſter.
„Es iſt eine Sache, welche die ganze Menſchheit betrifft!“ rief Herr Niedlich, der mit ſeinem lauernden Lächeln zugehört hatte.„Sagen Sie nichts dagegen, Papa. Die ganze Menſchheit ſollte es nicht dulden,


