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ſah leiſe grinſend vor ſich hin in das Glas; plötzlich nahm er dieſes, trank es aus, und ſtand auf.
„Wo wollen Sie denn hin?“ fragte der Re⸗ gierungsrath.
„Ich muß fort!“ antwortete Herr Niedlich, in⸗ dem er energiſch ſeinen Rock zuknöpfte und nach dem Düffelpanzer griff.
Herr von Wolters zog langſam ſeine Uhr.„Das Theater wird bald aus ſein,“ ſagte er, ſich auf dem Canapee ausſtreckend;„bleiben Sie hier, ich will Sie in gute Geſellſchaft einführen.“
Herr Niedlich beſtand jedoch darauf, daß er gehen müſſe.„Es iſt ein Geſchäft,“ ſagte er,„das heute noch abgemacht werden muß. Wirklich, es muß abgemacht werden.“
Herr von Wolters drang nicht weiter in ihn, er wünſchte ihm guten Erfolg, verſprach ihn zu be⸗ ſuchen, oder erwartete, daß der Agent ihn aufſuchen werde, wenn er ihm etwas mitzutheilen habe, und begleitete endlich ſeine Entlaſſung mit einem ſtum⸗ men Kopfneigen und dem ſtechenden Lächeln, das Herr Niedlich nicht leiden mochte und über welches er ſich noch ärgerte, als er draußen den Kragen wieder über ſeine Ohren zog, und die langen, dün⸗ nen Arme in die Taſchen ſteckte.


