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„Excellent!“ rief er;„was aber den Präſidenten be⸗ trifft, der hört Gras wachſen. Ein ausgezeichneter Mann! Geniale Gedanken! Wo irgend ein Geſchäft zu machen iſt, faßt er zu, wo er einen Vorrath mit Vortheil losſchlagen kann, beſinnt er ſich nicht.“
„und da er von dieſer Waare einen hübſchen Vorrath beſitzt,“ ſagte Wolters,„meinen Sie, hat er ſich nicht beſonnen.“
Herr Niedlich legte den Finger an ſeine ſchmale Naſe und ſah höchſt ſpitzbübiſch aus.
„Warum ſoll er ſich denn beſinnen, beſter Herr
Wolters?“ fragte er.„Dieſe Waare darf durchaus nicht alt werden, ſonſt verliert ſie Geſchmack und Abſatz; überdies aber iſt es eine koſtbare Waare, die man nicht auf dem Hals behalten darf, ohne das ganze Capital zu riskiren.“
Herr von Wolters lachte, Herr Niedlich half ihm dabei.„Ich glaube allerdings,“ ſagte der Regie⸗ rungsrath dann,„daß namentlich dieſe Waare eine höchſt koſtbare iſt.“
„Darauf können Sie Sich verlaſſen!“ rief Nied⸗ lich.„Verwöhnt, nur zum Vergnügen brauchbar, keine
Idee davon, daß ein Menſch etwas Nützliches thun kann.“
„Glauben Sie denn,“ fragte Herr von Wolters, indem er ſich mit der Faſanbruſt beſchäftigte, die 1856. XIV. Neues Leben I. 13


