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„Oho!“ rief Herr Niedlich, ausgelaſſen lachend, „auf wen das geht, kann ich mir denken. Aber es iſt wahr, es iſt merkwürdig! ich habe mich oft ſchon darüber verwundert. Wenn man ſo reich iſt, ſollte man nicht bei einem Handwerker wohnen, der einen gräulichen Spectakel ſchon am frühen Morgen macht, noch viel weniger aber mit ihm aus einer Schüſſel eſſen, wie ich es ſelbſt geſeben habe. Wahrhaftig!“ ſchrie Herr Niedlich,„ich habe es ſelbſt geſehen, auf mein Wort! und der alte Hartmann war außer ſich vor Freude, wie es ihm ſchmeckte.“
Herr von Wolters ſchlürfte den Champagner⸗ ſchaum von ſeinem Glaſe und hielt es dann ans Licht, indem er die aufſteigenden Perlen betrachtete und nachſinnend mit ſeinem ſarkaſtiſchen Lächeln hin⸗ einſah.„Sagen Sie mir, Herr Niedlich,“ fragte er dann,„wie ſteht mein lieber Vetter denn ſo eigent⸗ lich mit dem Präͤſidenten?“
„Mit dem Präſidenten?“ antwortete der Agent. „O!l ich denke, ſehr gut, denn der Präſident...“ Er hielt ein, zog ſeine Stirn in Falten, faßte ſich an das lange Kinn und grinſ'te ſehr pfiffig.
„Trinken Sie Ihr Glas aus,“ ſagte Herr von Wolters. 1 Herr Niedlich trank und knallte mit der Zunge.


