Teil eines Werkes 
1. Band (1856)
Entstehung
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und ſchluckend,wenn nur nicht Alles ſo ſchnell ver⸗ ſchwände!

Sehr gut! erwiederte Wolters,wir wollen mehr davon kommen laſſen! Sehen Sie, Herr Nied⸗ lich, das iſt der wahre Comfort des Lebens. Ohne allen Zwang, Heiterkeit und Genuß. Wenn wir beide bei dem Präſidenten wären, welche Freuden erwarteten uns im Frack und in weißer Halsbinde? Eine Taſſe Thee, Hitze, Langweiligkeiten aller Art. Mit gelb lackirten Händen, den Hut unter dem Arm hinter einem Stuhl ſtehend, Dilettanten ſingen hören, ein⸗ fältige Complimente machen, ſich abquälen, um ein Gänschen zu unterhalten, und endlich ſo glücklich ſein, es zu Tiſche führen zu dürfen, um allda ein Glas ſauren Wein und ein Stück ledernen Braten zu erwiſchen! Dieſem Schickſal ſind wir glücklich ent⸗ gangen.

Es iſt wahr! rief Herr Niedlich, von dieſen Vorſtellungen ergriffen,außerordentlich richtig! Sie verſtehen es, angenehm zu leben, Herr von Wolters.

Der Regierungsrath ſtützte den Kopf in die Linke und lächelte vornehm mitleidig auf ſeinen Gaſt, der raſtlos im Reiche der Bildung weiter arbeitete. Ich denke, in dieſer Kunſt einige Fortſchritte gemacht zu haben, ſagte er;aber ich verſichere Ihnen, man