fallen, und ſeine rauhen Hände über den Leib faltend, lehnte er ſich behaglich in den Großvaterſtuhl zurück. Auf dem Tiſch brannte eine blanke Meſſinglampe, deren Schattenſeite ihm zugekehrt war; jenſeits aber, wo das Licht hell fiel, ſaßen zwei Frauen, die, wäh⸗ rend der Hausherr noch tafelte, ſchon ihre Arbeiten wieder in die Hand genommen hatten und fleißig mit Nähen und Stopfen beſchäftigt waren.
Da der Meiſter Blechſchmied keine Antwort erhielt, beſchäftigte er ſich mit ſeinen Gedanken, und dieſe hüllten ihn eine Zeit lang in nachdenkliches Schweigen, bis er mit erfreulicher Selbſtverwunde⸗ rung ſich wieder laut vernehmen ließ.„Es iſt doch merkwürdig!“ rief er aus,„was alles im Blech ſteckt! Aus der ganzen Menſchheit wäre nichts Geſcheidtes geworden, wenn's Blech nicht erfunden wäre. Da ſetzen ſie Generalen und Fürſten Bildſäulen, als ob die wer weiß was Nützliches und Großes gethan hätten, wodurch das Volk auf Erden glücklicher ge⸗ worden; aber wer das Blech erfunden hat, an den denkt Keiner, deſſen Namen weiß Keiner, und doch kann kein Menſch ohne Blech leben. Ich will erſt gar nicht von Dampfmaſchinen und ſolchen Dingen reden; es wäre aber überhaupt ein miſerables Leben,
ein ganz nichtswürdiges Leben ohne Blech. Sagt 8


