Teil eines Werkes 
2. Band (1858)
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ren des Viehes, dekundeten, daß mußte, und er gen und Schafe ſtall ausgefüllt llen betrachtete. Wirthſchaft, s Sparſamſte kommt, damit tungern. Heu öpfe iſt Futter keine geringe äler hinabzu⸗ icen kann es Viehzucht nie⸗ man treiben, nag, wird wie Nichts übrig e er ausgibt.

ich aus Ihrer

vom Eide, Geld werth

4 rr Skalden.

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Grimmur gab keine Antwort. Er ging in die nächſte Hütte, wo die Milchwirthſchaft betrieben wurde, und betrachtete die Vorräthe von Butter und Käſe, welche die Vorrathskammer enthielt.

Signa hat fleißig geſchafft, es wird ein gutes Jahr werden, ſagte er.Jene dritte Hütte iſt für die Mägde und für krankes Vieh beſtimmt, das in wilden Nächten Obdach nöthig hat; treten Sie jetzt hier herein, Herr Falkland, dies iſt das Schloß und Herrenhaus mit der Küche und den Staatszimmern.

Eduard folgte ihm und ſie gingen durch eine Vorhalle, welche den Herdſtein und die großen Milchkeſſel enthielt, von dort aber in ein kleineres Seitengemach, das ſehr freundlich und reinlich ausſah. Die Wände waren mit Brettern ausgeſchlagen und mit Tapeten beklebt, der Tiſch weiß geſcheuert, ſo auch die Holzſtühle. Zwiſchen den beiden kleinen Fenſtern hing ein Spiegel, ein niedriger Schrank ſtand darunter und auf den Brettern, welche die Wände umgaben, befanden ſich viele Gegenſtände, alle ordentlich und ſauber aufgeſtellt. Rein und ordentlich ſah auch das Bett aus, das in einem Anbau der Steinwand ſtand.

Hier gefällt es Ihnen, nicht wahr? fragte Grimmur. Machen Sie es ſich bequem, Herr Falkland. Strecken Sie ſich auf dem Bett aus, wenn Sie müde ſind.

Ich bin nicht müde, Herr Skalden, antwortete Eduard; aber ich freue mich, in dieſer Wildniß einen ſo artigen Ruheort zu finden.

Ja, das iſt ſelten, erwiederte er; gewöhnlich ſind die

Sennhütten ſo ſchmutzig, wie die Seterinnen darin. Aber Signa 41*