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um Geld ihre Liebe verkaufen mögen, noch ſich von andern präch⸗ tigen Eigenſchaften blenden laſſen.“
„Die ſich an Phantaſten und Schwachköpfe hängen!“ rief Grimmur mit einem wilden Gelächter.
„Richtig, Herr Skalden; auch das kommt eben ſo gut vor, wie manche andere Fälle, wo die ſich am klügſten und ſtoläiſten Dünkenden von dem Einfältigſten beſiegt werden.“
Grimmur wandte ſich um, ſein Geſicht war ſo dunkel, wie eine Wetterwolke, die ſich entladen will, aber nach einem Augen⸗ blick ſchüttelte er ſein ſchwarzes Haar und nahm den alten Aus⸗ druck von Spötterei an. Wenn der Einfältige ſo klug iſt, den Klugen zu beſiegen,“ ſagte er,„ſo mögen Beide die Titel wech⸗ ſeln, aber laſſen Sie uns jetzt nicht mit ſolchen Wortgefechten die Zeit verderben. Hier geht es in's Weidland hinein, alles Andere wird ſich ſpäter finden.“
Er ſchritt einer der Felsſpalten zu, welche die Thore in dieſer Felſenburg vorſtellten und durch welche ein wild ſchäu⸗ mender Bach in ſeinem tiefen Bett brauſte. Nach einiger Zeit wurden die düſtern Mauern zu beiden Seiten niedriger, denn der Pfad führte ziemlich ſteil bergan und endlich öffnete er ſich und vor ihnen lag nun ein weites, zerklüftetes Hochfeld des Gebirgs, mit Moos und mit Grasflächen überwachſen, die von zwerg⸗ artigen, dichten Birkengebüſchen unterbrochen wurden. Da und dort ſammelten ſich die Waſſer in kleinern und größern Becken und von den Höhen herab liefen viele kleine Gerinne plätſchernd und murmelnd durch das gebrochene Land. Es ſah viel leichter aus, hier vorwärts zu kommen, als es in der That der


