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Mannes von dieſem nächtlichen Elfenbilde auf den einzigen be⸗ lebten und unruhigen Gegenſtand darin, auf ſeinen Verwandten, der nichts von allem zu ſehen und zu empfinden ſchien. In ſei⸗ nem grauen Rocke, den breiten Strohhut in die Stirn gedrückt, ging er von einem Ende der langen Terraſſe zum andern, als beſchäftigte er ſich anhaltend mit beſonderen Gedanken. Unhör⸗ bar und lautlos ſchlüpfte er wie ein Schattenbild zwiſchen den Ranken der Veranda hin und nur zuweilen lehnte er ſich an einen ihrer Pfeiler, ſah in die Ferne hinaus, flüſterte ein paar Worte und wandte ſich dann, um ſeinen Weg wieder zu begin⸗ nen. Heinrich konnte einige Male in ſein Geſicht blicken und vielleicht hätte er ihn angeredet, aber es kam ihm vor, als wä⸗ ren ſeine Züge noch viel ſtrenger und ſeine Augen noch finſterer und ſtarrer. Vom erſten Begegnen an hatte er kein rechtes Herz zu Lars Karſtens faſſen können, obwohl er nicht zweifeln konnte, daß er ſein Wohlwollen erregt habe. Die abgeſchloſſene Kälte des reichen Vetters, wie ſein ganzes Ausſehen waren nicht ge⸗ eignet, ein junges, lebensluſtiges Gemüth warm zu machen. Von dieſem erſten Abend ließ ſich freilich nicht viel urtheilen und was wollte er mehr, wenn trotz aller Strenge und Kälte Lars ihm ſein einziges Kind zur Frau gab? Er dachte an die junge, lieb⸗ liche Couſine mit dem ſchimmernden, lichtbraunen Haar und er ſah noch immer ihr reizendes Lächeln, die großen, edlen Augen. Es kam ihm vor, als hörte er das ſchwere Seidenkleid im Ne⸗ benzimmer rauſchen, ſeine heißen Blicke richteten ſich auf die Thür. In dem Augenblicke ſagte ihr Vater unten laut und ver⸗ nehmlich:„Mary ſoll! Ich will nichts hören!“ Und mit dem


