cher Menſchen, wie Dartley, die nur Verwirrung und Aufruhr ſtiften.“
Dartley trat vor, aber der Probſt ergriff ihn bei der Hand und ſagte mit Würde:„Du ſollſt nicht antworten, Henrik, laß dieſe Männer entſcheiden. Was wir abzumachen haben, iſt unſere Privatſache. Hier aber iſt offene Wahl eines Abgeordneten; wir ſind mitten darin, und dort ſtehen die Wähler, ſie haben zu ſprechen. Ihr habt alle gehört, was Herr Oerſteen ſagte, ſo ent⸗ ſcheidet denn, ob er Euer Mann für Eidsvold ſein ſoll. Meine Stimme hat er nicht.“
Keine Hand hob ſich auf.„So mußte es ausfallen,“
ſagte Oerſteen mit erzwungener Gelaſſenheit, doch Wuth und Hohn machten ſeine Lippen zittern und drängten alles Blut aus ſei⸗ nem Geſicht.„Wie hätte es auch anders ſein können? Vollen⸗ den Sie jetzt ihr Vorhaben und Ihre Wortbrüchigkeit, Probſt Fahlberg. Dort ſteht Ihr Candidat, Henrik Dartley, der auf Ihren Wunſch und mit Ihrem Willen geſtern gefangen und ge⸗ bunden an Bord der Corvette geführt wurde, heute an Ihr vä⸗ terliches Herz gedrückt und nach Eidsvold geſchickt wird.“
Der Probſt ſenkte den Kopf.„Gott ſei mir gnädig!“ ſagte er ſeufzend,„ich habe ſchwer gefehlt und bin in großer Noth darüber. Wählt, liebe Mitbürger, wen Ihr wollt, Henrik Dart⸗ ley wird Euch ſagen, ob er Euer Abgeordneter ſein kann.“
„Nein!“ ſprach dieſer, indem er vortrat;„ich kann und werde es nicht ſein. Doch hier ſteht der Mann, dem ich meine Stimme gebe.“ Er deutete auf Lars von Bunſerud, reichte ihm ſeine Hand und ſtellte ihn neben ſich. Zuerſt war ein Schweigen


