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keln auf dem Waſſer ſchwimmen, die von mehreren Seiten ſich näherten. Die großen Tannenſcheite brannten in den Spitzen der Fahrzeuge, wie es geſchieht, wenn Nachts die Männer über die Meeresbuchten fahren, um mit dreizackigem Speer den Lachſen aufzulauern. Die kräftigen Fiſcher ſtanden darin, ihre rauhe Bruſt und das lang flatternde Haar dem Winde Preis gegeben; aber ſtatt des Speeres trugen ſie ihre ſchwarzen Büchſen und die Kugeltaſche auf der Schulter. Andere Fahrzeuge lagen am Ufer; ein Kreis von Bauern ſtand daneben, unſchlüſſig berathend und durcheinander redend.
Als Lars zu ihnen trat, riefen Mehrere:„Der wird ſagen können, was wir nun machen ſollen. Henrik Dartley hat uns zu ſich beſchieden, aber er iſt nirgends zu finden, Matthea, das alte Weib, iſt toll geworden. Sie lag eingeſperrt in ihrer Kam⸗ mer und ſchrie, der Teufel ſei da geweſen und habe ihr den Kopf eingeſchlagen. Das Haus iſt leer. Tiſch und Stühle ſind umgeworfen. Was kann geſchehen ſein, Lars? Wo iſt Henrik?“
„Auf dem Schiffe bei den Dänen,“ erwiederte Lars,„dort wollen wir ihn ſuchen, ſie haben ihn gefangen hier in ſeinem Hauſe, wir wollen ihn frei machen. Ich frage nicht, ob Ihr wollt, denn ich weiß, Ihr wollt Alle. Gebt mir Eure Hände, Nachbarn!“
Sie ſtreckten die harten, ſchwieligen Hände ſchweigend aus, das war ihr Schwur. Dann ſagte Lars:„Löſcht die Feuer aus und ſprecht kein Wort. Wir ſind wenige, aber wir ſind Männer. Das Schiff müſſen wir haben, oder wir müſſen Alle ſterben; wenn's jedoch ſein kann, wollen wir leben und vielleicht kein


