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hielt Taſſen, Gläſer und Kryſtallſachen, und an der Wandſeite ſtand ein Klavier der größten Art, Metallrollen unter ſeinen gedrehten Beinen, und ein geſtickter Seſſel davor.
Der Kaufmann nöthigte ſeinen Gaſt zum Sitzen, und während er ihm erzählte, daß er ſeit vier Wochen erſt aus Bergen zurück⸗ gekehrt ſei, wo er ſeine Stockfiſche diesmal zu beſonders gutem Preiſe losgeſchlagen habe, ohne allen Zwiſchenhandel mit den Berger Handelsherren abzuwarten, ſchloß er den Schrank auf und nahm ein Geſtell heraus von Ebenholz mit Silber beſchlagen und eingefaßt, das er auf den Tiſch pflanzte. Es befanden ſich darin vier große geſchliffene Flaſchen, welche Rum, Madeira und
Rothwein enthielten. Die Flaſchen paßten genau in die einge⸗ ſchnittenen Behälter und rund um dieſe befanden ſich Trinkgläſer in anderen Einſchnitten, ſo daß man Alles bei der Hand hatte, um nach Gefallen zu wählen.— Herr Chriſtie Hvaland ſtellte dann eilig und geſchäftig einen gefüllten Zuckerkorb daneben, und mit der anderen Hand zog er aus dem oberſten Fach ein Kiſt⸗ chen mit Cigarren. Immer höflich erzählend, wandte er ſich endlich nach der Thür und bat den Landrichter, ihm einen Augenblick zu ge⸗ ſtatten, um den Theekeſſel zu beordern, der ſogleich bereit ſein werde.
Als er hinaus war, legte ſich Stureſon in die weichen Polſter zurück, nahm eine Cigarre aus dem Kiſtchen, die er beim Schein des Lichtes auf dem Tiſche mit Kennerblicken betrachtete, und wenig⸗ ſtens gut genug fand, um ſie anzuzünden, dann ſtützte er ſeinen Kopf in die Hand und ſchaute befriedigt umher. Das Zimmer war niedrig, wie es in dieſen nordiſchen Breiten ſein muß, aber es ſah ganz wohnlich artig aus. Alles war Holz, Wände, Decke und


