Teil eines Werkes 
1. Band (1857) Karl der Erste und Cromwell : Roman / von Theodor Mügge
Entstehung
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haben zuerſt die Rechte der Krone angetaſtet, haben den Oberbefehl über das Heer begehrt, haben dann zu den Waffen gegriffen, bevor ich daran dachte einen Mann auszuheben.

Sagte ich es nicht, er ſtirbt wie er gelebt hat! ſprach eine harte drohende Stimme, nicht weit von Herbert, und dieſer erblickte in einem Fenſter der Gal⸗ lerie Cromwell, umringt von Offizieren, Parlaments⸗ mitgliedern und Damen in tiefer Trauer.

Aber ich verzeihe Allen, rief der König lauter, ja mehr noch, ich bete, daß ſie bereuen mögen, was ſie ge⸗ than. Dazu aber iſt nöthig, daß ſie dreierlei thun: daß ſie Gott geben, was ihm gebührt und ſeine heilige Kirche herſtellen, daß ſie der Krone ihre geraubten Rechte wiedergeben, und daß ſie dem Volke CEhrfurcht lehren, den Unterſchied, den Gott eingeſetzt hat, zwiſchen Herrſchern und Unterthanen.

Eine Bewegung des Unmuths und der Unruhe machte ſich bemerkbar.

Nichts hat ſeinen Sinn geändert, ſagte Cromwell,

kein Haar iſt anders geworden.

Sirs! rief der König den Arm hochhebend, für die Freiheit des Volkes ſterbe ich. Weil ich ſie erhalten wollte, darum ſtehe ich hier. Hätte ich dem Ehrgeiz