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die ſtolzen und muthwilligen Geſichter einfaßten. Sie ließen die glänzenden Scheiden ihrer Stoßdegen an die Sporen ſchlagen, warfen die geſtickten Handſchuhe auf einen Seitentiſch und betrachteten ſich offenbar als Herren
1 im Hauſe, indem ſie dem Wirthe befahlen, den beſten Wein zu bringen, den er beſitze, das ſaftigſte Stück, das 1 am Spieße ſtecke, für ſie abzuſchneiden, und den Platz an der Feuerſeite frei zu machen, um die bequemſten
Stühle dorthin zu ſchieben.
Der Wirth ſah nach ſeinem unheimlichen Gaſte hin, der ganz urd gar nicht ausſah wie ein Mann, der leicht aus dem Wege zu bringen ſei. Er wagte einige leiſe Worte, daß jener Herr bald aufbrechen und der Platz zu Ihrer Herrlichkeiten Befehl ſein werde; aber die 1 jungen Cavaliere hörten nicht darauf, weil ſie inzwiſchen unter Lachen und Geſpött ſich in ihrer Weiſe luſtig 3
machten.
Sie hatten zu dieſem Zwecke, ohne um Erlaubniß zu fragen, die Lichter von dem Tiſche genommen, an 4 welchem die übrigen Gäſte ſaßen und ließen dieſe nach Belieben im Finſtern mißfällig brummen und ſcheele Blicke werfen, während ſie die Wände des Gaſtzimmers und die Holzſäulen, welche die Decke trugen, beleuch⸗ 4 teten. Nach alter Sitte waren dieſe überall mit Balla⸗.
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