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ben. Er antwortete mit drei Schuͤſſen aus einer dreilaͤufigen Flinte. Sodann griff er zu Piſto⸗ len, deren er mehrere im Guͤrtel hatte. Man naͤherte ſich ihm indeſſen doch; aber ein Drago⸗ ner, voll Ungeduld, mehrere ſeiner Kameraden fal⸗ len zu ſehen, legte auf ihn an und ſtreckte ihn zur Erde nieder. Roland ſtarb auf der Stelle.
Man brachte ſeinen Koͤrper im Triumphe nach Nimes und machte dieſem den Prozeß. Man verurtheilte ihn zum Feuer, und er wurde mit einem Gepraͤnge verbrannt, welches das Anden⸗ ken ſeiner Emporung und ſeines Muth zu verewi⸗ gen beſtimmt war. Seine Aſche wurde in den Wind geſtreut.
Ravanel war der einzige unter den uͤbrigen Anfuͤhrern, der ſich nicht ergab. Aber er machte ſich unnuͤz dadurch, daß er ſich entfernte und ver⸗ barg. Catinat und die uͤbrigen, die ſich nach Genf begeben hatten, ließen ſich von dem dorti⸗
gen engliſchen Agenten bereden, nach den Sevennen
zuruͤck zu kehren. Sie hatten Geld bekommen, um Leute anzuwerben und den Krieg fort zu ſe⸗ zen; aber ſie wurden unterwegs in Verhaft ge⸗ nommen, und theils geraͤdert, theils lebendig ver⸗ brannt. Auch Ravanel wurde endlich entdeckt, gefangen und zum Rade verurtheilt. Es gab nur noch einzelne kleine camiſardiſche Banden oh⸗ ne Anfuͤhrer, welche pluͤnderten, um ſich das Le⸗ ben zu erhalten. Man kann ſagen, daß dieſe Unruhen nun beigelegt waren, Der Marſchall von Villars erhielt Befehl, zuruͤck zu kommen, und er gieng den ſechsten Januar 1705. aus Languedoe ab.


