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Unterdeſſen wuͤthete der Geiſt des Fanatis⸗ mus immer noch aus dem Menſchen, der die Veranlaſſung zu dem Morde des Chaila gegeben hatte. Er hieß Eſprit Seguier, und war eine Art von Geiſtlichen. Als Periers Leute bei Vinbouches aus einander giengen, rafte er gegen dreißig der Eifrigſten wieder zuſammen, zog mit ihnen nach Pont de Montvert, verbrannte das Schloß, und ſezte die ganze Gegend herum in Feuer und Blut. Er ermordete die katholiſchen Prieſter und alle Anhaͤnger dieſes Bekenntniſſes jedes Geſchlechts, jedes Standes und Alters, und gab vor, der heilige Geiſt habe ihn geſandt und zu dieſen Unternehmungen geſtaͤrkt. Das Schloß von Deveſe und die Doͤrfer Frugeires und Saint Andre de Lanciſe und ihre Kirchen waren
das Theater dieſes fanatiſches Wuͤtherichs und
alle dieſe Graͤuel im Laufe von drei Tagen veruͤbt.
Die uͤbrigen Reformirten, die ſeiner Wuth
nicht Einhalt thun konnten, zitterten vor den
Folgen. Die Juſtiz bemaͤchtigte ſich endlich ſei⸗ ner. Ein Detachement ſtieß auf ſeinen Haufen und zerſtreuete ihn beim erſten Angriffe. Man wollte vorzuͤglich den Anfuͤhrer. Er war ent⸗ wiſcht, aber man forſchte ſo lange nach ihm, bis man ihn fand und aufhob.
Geſch. d. Camiſarden, B


