Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
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2 und ohne Seuſzer, und ſtieg die Hoͤhe hinan. Wir blieben ſtehen und ſahen ihm nach, bis er den Gipfel des Berges erreicht hatte. Da traf ihn noch der Scheideblick der ſinkenden Sonne, und wie eine Blume, welche ſich neigt, verſchwand er vor unſern Blicken.

Eine Thraͤne zitterte in Clementinens Auge. Große Stille herrſchte um uns her. Uns war, als fuͤhlten wir den ſtillen Hingang einer zur Heimath ſcheidenden Seele.

Aber das Geraͤuſch im Schloſſe weckte uns bald aus unſerm Traume, viele Lichter ent⸗ zuͤndeten ſich, und aus ſteben und ſiebenzig Bo⸗ genfenſtern ſtrahlten die Sterue neuer Freude.

Das Feſt waͤhrte drei jabelvolle Tage. Darauf verließen wir Scharnhorſt und zogen durch das Jauchzen der Provinzen nach der Reſidenz, wo uns ebenfalls der glorreichſte Empfang bereitet wurde.

Alles ſtroͤmte herzu, mit großem Eifer ſich bewerbend um meine Gunſt; aber ich hatte Menſchen zu erforſchen und zu ſchaͤtzen genug gelernt, und durch die Liebe treuer Unter⸗ thanen, wie durch die Klugheit und Waffen⸗