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von guten Bekannten, als Edbert mit dem Prinzen hereintrat, und ihn als einen frem⸗ den Reiſenden, als ſeinen Freund vorſtellte. Der Prinz, das Geſpraͤch meidend, war in der Stille nur bemuͤht, die Anmuth aufzu⸗ faſſen, die Clorinde in ihren Reden, wie in allen ihren Bewegungen und Mienen, ohne es ſelbſt zu wiſſen, offenbarte.— Kaum hatte er ſie zum drittenmale geſehen, ſo fuͤhlte er ſein Herz von der heftigſten Leidenſchaft ent⸗ flammt; dabei hatte er nicht die Kraft, wie der, dem er zu helfen verſprach, die Flamme in ſich zuruͤck zu preſſen, ſondern ſie loderte in mancherlei unvorſichtigen Ausdruͤcken, ehe daß er es wußte, alle Augenblicke hervor. Ihr muͤßt ſie beſitzen, ſprach er zu Edbert, und ſollte es mir das Leben koſten. Er glaubte, daß ſie ihm ſelbſt naͤher ſeyn wuͤrde, wenn er ſie im Beſitze ſeines Freundes wuͤßte, ohne jedoch in ſich den Entſchluß zu faſſen, eine Untreue gegen ihn zu begehen; denn uͤber die Folgen hatte er noch nicht nachgedacht. Als
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