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unterrichten gewuͤrdigt war, als dieſer, immer ſichtlicher ſeinen Kummer bemerkend, ihn plöͤtz⸗ lich fragte, was ihm fehle, und aus wahrer Achtung gegen ihn ſich erbot, ihm das, was er wuͤnſche, zu verſchaffen, möchte es auch ſeyn, was es wolle. Darauf nannte Edbert den Gegenſtand ſeines Kummers, und fuͤgte zur Rechtfertigung ſeiner Liebe, eine Schilde⸗ rung hinzu, die ſeine geliebte Clorinde mit den Reizen einer Himmelskoͤnigin ausſtattete. Der Prinz, der bisher aus mancherlei Be⸗ ſorgniß faſt in beſtaͤndiger Einſamkeit war ge⸗ halten worden, hoͤrte dieſer Lobpreiſung mit großer Aufmerkſamkeit zu, und, theils von dem Verlangen ihm zu dienen, theils von Neugierde getrieben, begehrte er, das reizende Maͤdchen ſelbſt zu ſehen. Edbert, der nichts Arges fuͤrchtete, dachte jetzt auf Mittel, wie er ihm dieſen Wunſch erfuͤllen moͤchte, und er erſah Zeit und Gelegenheit, ihn heimlich und unerkannt in das Haus ſeiner Geliebten zu fuͤhren. Clorinde ſaß in einem kleinen Kreiſe


