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Theil ward. Ich will ein Spiegel ſeyn, der, an ſich todt und finſter, doch die Strahlen weiter leitet, und der Sonne das Bild zuruͤck⸗ giebt. Ja, dienen will ich wie ein Sonnen⸗ ſtaͤubchen, das, ſo gering es iſt, doch noch den Schimmer verherrlicht.“ Hiebei fiel ſein Blick auf die Tafel, die er hielt, und ich wurde gewahr, wie ſeine Hand ſich bemuͤhte, darauf in einer weichen Maſſe mein Bild zu formen.„Wie? fragte ich,„wem kann damit gedient ſeyn, dieß bleiche Angeſicht voll Trau⸗ rigkeit zu beſitzen, woran der Kummer und Mangel nur noch wenig vom Leben uͤbrig ge⸗ laſſen hat?“— Es lebt, erwiederte er darauf, und wird neues Leben geben.
Gott! fuhr ich erſchrocken auf, welch ein Gedanke durchſchauert mich! mein Tod iſt nahe, Ihr haſcht nach dem Bilde von mir, um es dem Volke zu verkaufen. So werd' ich freilich Euch Leben geben, aber ich— muß ich nicht umkommen, nicht verſchmachten?— Warum umkommen, warum verſchmachten?


