Teil eines Werkes 
3. Theil (1813)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

1

17

So war der eine Winkel dem Andenken an Clementinen gewidmet, und ich durchging hier alle Moͤglichkeiten, wie ich durch ſie gerettet werden koͤnnte; in einem andern dachte ich an meine Mutter, und in einem dritten an mei⸗ nen Oheim. Auf meinem Ruhelager warf ich mir phlloſophiſche Fragen auf, die ich zu be⸗ antworten ſuchte. Und ging ich auf und ab, ſo behauptete ich gegen mich ſelbſt, daß der

Wille den Menſchen mache, und daß man

auch dem Tode mit Verachtung muͤſſe ent⸗ gegen gehen koͤnnen.

Dieſer duͤſtere, halb thaͤtige Zuſtand ward aber bald durch eine Erſcheinung erhellt, die

auf einmal wieder eine friſche Lebensquelle von außen in mein Gefangniß leitete, Naͤmlich

eines Morgens, als ich noch im Schlummer

lag, war mir ploͤtzlich, als ob die helle Sonne

mir gerade gegenuͤber ſtaͤnde, und mir bren⸗

nend auf das Auge ſchiene. Ich ermunterte

mich, und ſah einen Juͤngling mit dunkel⸗

rothen Wangen und braunem Haar, das ge⸗ III. Theil. B