Teil eines Werkes 
2. Theil (1813)
Entstehung
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noch keine irrdiſche Liebe in ſein Herz kam, viel weniger eine ſuͤndliche Luſt ihn beruͤhrte. (Hm! ſagte ich zu mir: das heißt viel be⸗ haupten!) Von ſeiner Gerechtigkeit ſagt der Ruf, daß uͤberall, wo der Blick der gerechten Regierung nicht hintraf, er die Unſchuld ſchirmte, und der Huͤlfloſen, der Bedraͤngten ſich annahm.(Jetzt ſah ich auf den Sarg, und dachte, der Spitzbube muͤßte ſich drin herumdrehen, weil ihn der Paſtor mit ſeinem Lobe doch gar zu ſehr kitzelte.) Von ſeiner, Beſcheidenbeit ruͤhmt das ferne Land, daß er nie die Ueberlegenheit ſeines Geiſtes, noch ſei⸗ ne Macht andere laſtend fuͤhlen ließ, und ſeine Hoheit jeder Zeit mit Nachſicht und Huld ſo zu vereinigen wußte, daß ſeine Wuͤrde dabei nie einen Strahl ihres Sonnenglanzes ver⸗ lor. So redete er fort bis ans Ende, und der Schluß der Predigt hieß:Alſo war der, der jetzt vor unſern Augen im en⸗ gen Raume des Sarges da liegt. Ich